Geschichte der Kapelle St. Georg

Die Kirche zu St. Georg wird 1036 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist Zeugnis einer besitzerwechselhaften Vergangenheit. Um 1036 war der St.-Georgen-Hof mit Kirche und Hof im Besitz des Chorherrenstiftes von Beromünster. Die Grafen von Lenzburg besassen darüber die Vogteirechte. Infolge des Aussterbens der Lenzburger fielen die Besitztümer 1172 an die Kyburger. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wechselte der Besitz an König Rudolf von Habsburg als Kastvogtei. 1448 kam die Kirche an das Land Schwyz und 1620 an Arth. Mit dem Neubau der Pfarrkiche St. Georg und Zeno (1697) verlor sie den Charakter einer Kirche. Die Kapelle St. Georg erlebte mehrere Neubauten. Diejenige von 1652 ist wohl der vierte oder fünfte Bau an dieser Stelle. Das Patrozinium des Heiligen Georg aber blieb seit der ersten Kirche, die um 1036 erstmals erwähnt wird, unverändert. Wahrscheinlich wurde die Kirche im Jahr 1514 um das Patrozinium der Vierzehn Nothelfer erweitert und das des Heiligen Georg erneuert. Der heutige Bau entspricht aus der Zeit der Renovierung im Jahre 1654. 1997 wurde die Kapelle wieder renoviert.
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Kapelle und St.Georgenhof

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Bereitgestellt: 22.12.2012    
 
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