Kirchgemeindeversammlung – Wahlen der Kirchenratsmitglieder

IMG_6579 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Sarah&nbsp;Heeb)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arth.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>206</div><div class='bid' style='display:none;'>1443</div><div class='usr' style='display:none;'>28</div>

Am 9. Dezember lud der Kirchenrat zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung ein. Es waren 25 stimmberechtigte Pfarreimitglieder (inkl. Kirchenrat), unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen, im Georgsheim Arth anwesend.
Sarah Heeb,
Rückblick auf ein aussergewöhnliches Jahr
Josef Reichmuth begrüsste die Anwesenden, im speziellen Pfarrer Francis. Im Einstiegsgebet bat Pfarrer Francis den Heiligen Geist das Volk zu führen und auf den rechten Weg zu leiten.
Kirchenratspräsident Josef Reichmuth machte die Anwesend auf die geltenden Schutzmassnahmen und –Regeln aufmerksam und wandte sich anschliessend dem Rückblick zu.

Infolge COVID-19 mussten viele Absagen, in allen Bereichen, hingenommen werden. Da immer wieder ein Versammlungsverbot herrscht, konnten auch Räumlichkeiten wie das Georgsheim nicht wie gewünscht vermietet werden und so blieben auch dessen Erträge mehrheitlich aus.
Die Zusammenarbeit der beiden Kirchgemeinden Arth und Goldau wurde nach dem Lockdown Ende Sommersaison wieder aufgenommen.
Der Kantonskirchenrat hat beschlossen, für Katholiken ohne Schweizer Bürgerrecht, mit der Niederlassungsbewilligung C, ab 1. Januar 2021 das Stimm- und Wahlrecht einzuführen.
Josef Reichmuth bedankte sich für den langejährigen Einsatz von Margrit Siegrist (17 Jahre) im Pfarreisekretariat und von Rita Schilter (25 Jahre) im Katechesen-Team. Zudem begrüsste er Sarah Heeb als neue Sekretärin und Marina Mandic als neue Katechetin.
Dank wurde auch Stephan Romer für die Planung der neuen Fronleichnamsprozession-Route ausgesprochen.
Abschliessend bedankte sich der Kirchenratspräsident unter anderem auch bei Pfarrer Francis für seinen wertvollen Einsatz in der Pfarrei, den Mitarbeitenden, den freiwilligen Helfern, Musikern, Ministranten und nicht zuletzt den Kirchenratsmitgliedern. Der Jahresrückblick wurde einstimmig angenommen.

Nachkredit, Jahresrechnung 2019, Voranschlag 2021, Festlegung Steuerfuss
Kirchenverwalter Hermann Imhof ergriff das Wort zum Thema Finanzen.
Im Januar 2019 fiel die Heizungssteuerung der Pfarrkirche aus. Deshalb musste eine neue Steuerung in Betrieb genommen werden, was Kosten in der Höhe von Fr. 17‘043.20 verursachte. Diese Kosten wurden als Nachkredit zu Lasten der Jahresrechnung 2019 beantragt.
Die Jahresrechnung 2019 konnte erfreulicherweise mit einem Mehrertrag von Fr. 92‘341.40 abgeschlossen werden. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von Fr. 420.--. Der Mehrertrag entstand infolge Einsparungen im Bereich Seelsorge und Gottesdienste sowie ausfallenden Abschreibungen der Pfarrkirche und vom Pfrundhaus. Beantragt wurde, dass der Mehrertrag mit dem Gewinnvortrag vom 1. Januar 2019 auf die neue Rechnung übertragen wird.
Der Voranschlag 2021 sieht ein Mehrertrag von Fr. 2‘200.00 vor, auf der Grundlage von einem unverändertem Steuerfuss von 0,33 Steuereinheiten. Hier speziell zu erwähnen ist die geplante Spende für das neue Pfadihaus von Fr. 20‘000.00. Alle Anträge wurden von der Rechnungskommission geprüft, empfohlen und von den Stimmberechtigten einstimmig angenommen.

Wahlen
Folgende Kirchenratsmitglieder wurden wie folgt wiedergewählt:
  • Daniel Koch und Jörg Kenel für weitere vier Jahre
  • Josef Reichmuth für weitere zwei Jahre

Anstelle des austretenden Kirchenvogts Stephan Romer, wurde Georg Schuler-Bürgi (57 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Kindern, wohnhaft in der Georgsmatt Arth) neu gewählt. Georg Schuler konnte nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen. Seine Person stellte er aber mittels persönlichem Schreiben vor.
Ebenfalls zu Wiederwahl stellten sich die zwei Rechnungsprüfer Lindauer René und Suter Roger zur Verfügung. Auch sie wurden einstimmig wiedergewählt.

Zusammenarbeit der beiden Kirchgemeinden Arth und Goldau
Artikel in der Rigi-Post bzw. im «Bote» informierten über den definitiven Zusammenschluss der beiden Kirchgemeinden. Das stimmt so nicht, wie uns Josef Reichmuth in Kenntnis setzte.
Beide Kirchgemeinden haben am selben Abend Versammlung und informieren über das weitere Vorgehen. Das Projekt wird nächstens auf der Homepage aufgeschaltet.
Voraussichtlich werden am 3. Februar 2021 in Arth Informationen abgegeben und am 18. April 2021 ist der Urnengang geplant. Sofern der Zusammenschluss der beiden Kirchgemeinden von den Stimmberechtigten gutgeheissen wird, wird frühestens ab 1. Januar 2022 eine gemeinsame Kirchgemeinde möglich. Die Pfarreien Arth und Goldau bleiben jedoch individuell.

Die Vorteile des Zusammenschlusses wären unter anderem:
  • Personelles wäre leichter abzurechnen und zu bearbeiten, Mitarbeiterpool wird grösser
  • Die Kirchgemeinde wäre identisch mit politischer Gemeinde
  • Oberarth würde nicht mehr als Puffer zwischen den Kirchgemeinden dienen
  • Es gäbe einen einheitlichen Steuerfuss. Aktuell in Arth 0,33 – in Goldau 0,28
  • Stiftungen blieben unberührt und würden transparent ausgewiesen

Folgende Nachteile würden aus einem Zusammenschluss resultieren:
  • Für einen Zeitraum von ungefähr 2-3 Jahren entstünde ein Defizit in der aufgrund des tieferen Steuerfusses von 0,28 Steuereinheiten
  • Kurzzeitiger Mehraufwand aufgrund Anpassungen der Arbeitsabläufe


Zum Schluss dankte Josef Reichmuth den Anwesenden für ihr Interesse und ihr Kommen und wünschte frohe und besinnliche Festtage. Auf das anschliessende Apéro musste aufgrund der geltenden Schutzbestimmungen verzichtet werden.
Bereitgestellt: 21.12.2020     Besuche: 57 Monat
 
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