Ausserordentliches Zeitgeschehen - Der Herr ist mein Hirt

Der gute Hirt<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arth.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1</div><div class='bid' style='display:none;'>1358</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

In der kommenden Zeit werden wir nicht miteinander als eine Gemeinde beten und die heilige Messe feiern können, weil die Kirche dasselbe Ziel hat wie der Staat: Die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen und so hoffentlich bald zu stoppen. Anders als in den normalen Zeiten gelten in diesen Tagen möglichst wenige Sozialkontakte als Zeichen der Nächstenliebe, damit wir einander nicht in Gefahr bringen!
P. Francis Alakkalkunnel,
Rein menschlich gesehen sind wir in einer sehr schwierigen Situation. Verzweiflung und Unsicherheit sind überall zu spüren. Die Ärzte und Bundesräte sprechen von einer Verlangsamung der Ansteckungsgefahr, nicht vom Stoppen des Virus. Zusammen mit menschlich ausgedachten Massnahmen gegen Infektionen dürfen wir auf Gott vertrauen.
Angst und Hysterie helfen uns nicht. In ausweglos scheinenden gesundheitlichen Situationen haben die Menschen immer wieder ihr Vertrauen auf Gott gesetzt.
Was ist gesundes Gottvertrauen? Sirach ermahnt uns: «Gib dem Arzt seinen Platz, denn auch ihn hat der Herr erschaffen! Er bleibe dir nicht fern, denn er ist notwendig!» (Sir 38,12). Papst Johannes Paul II beginnt seine Enzyklika Fides und Ratio wie folgt: «Glaube und Vernunft (Fides et ratio) sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.» Wir brauchen Glaube und Vernunft!
Unsere Kirchenglocken rufen uns zum Gebet. Allein oder zusammen mit der Familie beten wir: füreinander, für die Kranken, Mediziner, Pflegekräfte, Forscher, für die vielen, die sich um ihren Arbeitsplatz sorgen, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten… Es ist eine herausfordernde Zeit.
Wie ist es mit der Kommunion? Die Bischöfe empfehlen, die alte Gewohnheit der geistlichen Kommunion wieder zu beleben.
Vertrauen auf Gott und auf die Ärzte hilft sicherlich mehr als Angst, Hysterie und Hamsterkauf. Darum lasst uns die Hände waschen und zu Gott, dem Arzt bitten, dass er uns und alle Menschen beschützt. Dabei hilft uns die Fürbitte unserer Gottesmutter Maria.
Bereitgestellt: 23.03.2020     Besuche: 45 Monat
 
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