Mit Jugendlichen der 3. Oberstufe unterwegs im Elsass

Gruppe Arth-Goldau<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arth.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>179</div><div class='bid' style='display:none;'>1215</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Zum Angebot der Pfarrei Arth, Kultur, Geschichte und Gemeinschaft im Elsass zu erleben, meldeten sich acht Mädchen der 3. Oberstufe der MPS Oberarth an. Während drei Tagen war die Gruppe mit Johannes Schwimmer (Leitung), Margrit und René Siegrist unterwegs.
Margrit Siegrist,
Bei sonnigem Wetter startete die Auto-Reise ab Oberarth. Via Basel erreichte die Gruppe Colmar. Nach dem Einchecken in der Jugendherberge lernten wir die Altstadt von Colmar auf dem Touristenzügli kennen. Beim Bummeln durch die Stadt trafen wir auf die Urner Jugendgruppe von Generalvikar Martin Kopp, der wir uns anschliessen durften.
Querfeldein durch die Vogesen erreichten wir via Kaysersberg – Lac Blanc – Sainte-Marie – Barr den Ottilienberg (Mt. Sainte-Odile). Die Hl. Ottilia ist eine wichtige Heilige der Elsässer, deshalb wurde hier ein Kloster errichtet, das heute als Pilgerunterkunft dient. Nach dem Picknick ging es weiter nach Nazweiler zum ehemaligen Konzentrationslager „Struthof“. Hier besuchten wir die Anlage und die Gedenkstätte der verstorbenen Deportierten, die unter dem grausamen Regime der SS-Kommandos während des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen. Nachdenklich verliessen die Jugendlichen diesen Ort. In der Kirche St. Peter und Paul, Rosheim feierten wir gemeinsam eine Heilige Messe. Nun fuhren wir direkt nach Saverne, wo wir wieder in einer Jugendherberge übernachteten.
Auf dem Heimweg am dritten Tag gab es einen Abstecher nach Strassburg zur Kathedrale, wo uns Generalvikar Martin Kopp ein paar Informationen dazu erzählte. Der Turm konnte leider wegen Renovationsarbeiten nicht bestiegen werden. Beim Picknick bei Kintzheim verabschiedete sich die Urner Gruppe. Unsere Jugendlichen chauffierten wir via Weinstrasse bis Colmar, wo wir dann auf der Autobahn zügig nach Hause gelangten.
Die Jugendlichen durften neue Landschaften, Städte, Dörfer und einen traurigen Teil der Weltgeschichte kennenlernen. Beim Feiern des Gottesdienstes und beim Zusammensitzen in gemütlicher Runde erlebten wir Gemeinschaft. Wir danken den Kirchgemeinden Arth und Goldau für die finanzielle Unterstützung der Reise, den Autolenkern René Siegrist und Johannes Schwimmer für die umsichtige und sichere Fahrt. Besonders danken wir Generalvikar Martin Kopp für seine Führung durch die verschiedenen historischen Orte und Landschaften.
Bereitgestellt: 24.06.2019    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch