Ausbruch der Jungwacht und Blauring Arth geglückt

Gruppenfoto<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arth.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>50</div><div class='bid' style='display:none;'>1052</div><div class='usr' style='display:none;'>9</div>

Vom 16. Juli bis am 28. Juli gingen die Jungwacht und der Blauring ins jährliche Sommerlager. Unter dem Motto „Ein Käfig voller Arther“ verbrachten wir zwei abenteuerliche und unvergessliche Wochen in Bannwil, BE bei Niederbipp. Das Lager auf der grossen Wiese umrandet mit Wald wird vermutlich vielen Beteiligten noch länger in Erinnerung bleiben.
Adrian Suter,
Mitte April ist es passiert. Die Verbrecherfotos der Jungwacht und Blauring- Leiter/innen wurden in der Lageranmeldung veröffentlicht und für alle war klar, welche Leiter wohl dieses Jahr im Lager anwesend sein werden. Als das Lager immer näher kam war die Vorfreude bereits am Scharanlass bemerkbar als wir die Lagerverkleidung herstellten.

An der Anreise trafen sich die vielen verkleideten Häftlinge und es war bereits eine sehr gute Stimmung untereinander als die Gefängniswärter die Wanderung anführten. So liefen wir zu Fuss nach Goldau und mit dem Zug via Olten nach Niederbipp. Von dort aus ging es wieder auf den Beinen weiter in Richtung Lagerplatz. Bereits auf dieser Wanderung geschahen viele Sachen, zum Beispiel ein Hupkonzert von LKWs als wir über eine Brücke liefen. Nach einer ca. 2 Stündigen Wanderung erreichten wir den Lagerplatz Mesimatte wo uns bereits die Küche und der Lagerleiter empfing. Vieles stand schon aus dem Vorlager, was aber nicht heisst das die Kinder ihr Zelt nicht selber aufstellen mussten. Nach der Bekanntgabe der Lagerregeln ging es nicht lange und die ersten Gruppenzelte standen schon am Waldesrand und teilweise im Wald. Nach der ersten Nacht im Zelt war der Bautag angesagt und Wir verbesserten und vergrösserten die Bauten vom Vorlager. Beispielsweise machten wir eine überdachte Feuerstelle mit noch mehr Bänken da wir doch eine grössere Gruppe waren als im Vorlager. Ausserdem wurde ein Turm gebaut mit einer super coolen Wasserrutsche und einer Seilbahn, die die Kinder in der Freizeit immer mit einem Leiter benutzen durften. Es machte den Teilnehmern sichtlich Spass und die Rekordweite der Wasserrutschbahn wurde auch immer wieder geschlagen. Am zweiten Abend wurde dann das Lagerlied zum ersten mal gesungen. Nun stand auch schon der Ausflug auf dem Tagesprogramm. Nach einem Dreistündigen Marsch waren drei Busse für uns Bereit die uns 15 Autofahrminuten ins Luzerner Emmental führten. Mit den Riesentrottineten fuhren wir anschliessend Eineinhalbstunden wieder Talabwärts von 1100 M.ü.M auf 600 M.ü.M. der Spass war riesengross, auch wenn wir vier aufgeschürfte Knie verartzten mussten. Am Sporttag wurden in verschiedenen Disziplinen die sportlichsten Häftlinge gekührt. Schon ist eine Woche vorbei und einige verliessen ihr Abenteuer bereits. Was die Leiter sehr freute: viele die eine Woche angemeldet waren, wollten unbedingt noch eine zweite Woche bleiben was mit Absprache der Eltern auch so verwirklicht wurde. Unser Gefängnis hat wohl den besten Ruf, dass alle Freiwillig bleiben wollten. Spass beiseite. In der zweiten Woche war die Zweitageswanderung auf dem Plan und 4 Gruppen mussten in verschiedene Dörfer gehen um einen Poststempel abzuholen. Dann ging es nach Langenthal und sie mussten sich mit Arbeit ihren Schlafplatz verdienen. Alle Gruppen fanden einen geeigneten Schlafplatz bei grosszügigen Anwohnern. Am Dienstag ging es in Langenthal in die Badi und alle vergnügten sich dort 4 Stunden lang. Am Mittwoch leiteten die älteste Gruppe den Tag und die meisten Leiter hatten einen Tag frei. Schon hiess es wieder Aufräumen. Bei grosser Hitze wurde der Container wieder eingeladen und das Material wurde wieder ins Materiallager geräumt. Am Samstag ging es bei leichtem Regen auf die Heimreise und alle kamen voller Freude nach Arth zurück, wo alle ihre Liebsten wieder in die Arme schliessen konnten.

Wir blicken auf ein unvergessliches Lager zurück, das auch mit vielen kleinen sehr schönen Momenten bestückt wurde. Das Leitungsteam hat sehr gefreut, dass viele Kinder der jüngeren Gruppen ins Lager gekommen sind und auch Kinder, welche (noch) nicht in der Jungwacht sind. Ihr und natürlich die anderen auch habt das super gemacht und wart Teil eines aussergewöhnlichen Lagers. Auch hat uns sehr gefreut, dass das Lager ohne Unfälle und andere Zwischenfälle über die Bühne ging.

Im Namen der Jungwacht und Blauring Arth bedankt sich das Leitungsziel bei allen Teilnehmern, deren Eltern, allen Helfern und Sponsoren. Wir freuen uns bereits auf die Gruppenstunden und anstehenden Anlässe ab Anfangs September!

PS: Detaillierte Berichte zu jedem einzelnen Lagertag sind auf www.kath-arth.ch bis Ende August ersichtlich.
Autor: Adrian Suter     Bereitgestellt: 10.08.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch